29. Januar 2020 – Alpha Combat in Willich

Nachdem Daniel noch weiter krank war, hat heute Tobi das Training übernommen. Nach dem aufwärmen ging es in die Technik. Take Down, mehr oder weniger kontrolliert, einmal von hinten, einmal von vorne. Das ganze dann immer wieder, bis es sass.

Take Down von hinten war genau mein Ding, auch nachdem man erst mit dem Alpha Eingang in den Angreifer geht und danach in den Take Down.

Take Down von vorne ist dagegen nicht meins gewesen (auch wenn ich alleine mit meiner Meinung da stand ). Ab dem zugreifen ist der Körper ab Brustkorb abwärts nicht mehr gedeckt, das ist mir zu kritisch.

Ansonsten gutes Training

27. Januar 2020 – Alpha Combat in Willich

Da Daniel weiterhin krank war, hat Robert das Training geleitet. Nach einem etwas anderen Aufwärmprogramm und auch dehnen, ging es in die Techniken. Hier legte Robert viel Wert auf eine genaue Ausführung der Technik und einen sicheren Stand.

Nach dem Alpha Eingang wurde die Verteidigung trainiert, wenn man an einer Wand steht, sowohl von vorne, als auch von hinten. Das wurde dann mit konter und Take Down auf verschiedene Arten kombiniert.

Als letztes wurde dann trainiert, was man tun kann, wenn man beim rückwärts drängen droht, zu Boden zu gehen.

Insgesamt mal ein anderes Training, das „etwas mehr in de Tiefe ging“.

20. Januar 2020 – Alpha Combat in Willich

Heute ging es um die Abwehr von Messerbedrohungen. Wie verhalte ich mich, wenn mir ein Messer an den Hals gehalten wird. Und diesmal sowohl im stehen, als auch am Boden.

Vor dem Training gab es das Zertifikat zur Alpha Combat Grundausbildung.

15. Januar 2020 – Alpha Combat in Willich

Heute ging es – in der Halle – an die Wiederholung: SV mit dem Kubotan.

Heute trainierte ich mit Josh. Abwehr eines Angreifers mit dem Kubotan (Eingang), danach ununterbrochener Konter (Follow Ups), abgeschlossen mit zu Boden bringen (Take Down).

Das ganze aus den Situationen schubsen, würgen, umklammern.

13. Januar 2020 – Alpha Combat Willich

Heute gab es einen Abstecher in die Welt des „Kubotan“.

Der Kubotan ist ein sehr wirkungsvolles kleines Werkzeug für die Selbstverteidigung. Etwa 13-15cm lang, gibt es ihn in verschiedenen Ausführungen. Stumpf oder spitz, als einfachen Kubotan, mit Taschenlampe, mit Kugelschreiber, mit Glasbrecher, …
Interessant für die Selbstverteidigung ist die stumpfe Ausführung (Fotos), diese fügt keine Schnittwunden sondern lediglich Prellungen zu.

Das Training begann mit einer kurzen Einführung, welche Ausführungen gibt es, welche sind erlaubt, während andere als verbotene Waffe eingestuft werden.

Dann ging es in die Praxis, wo bewahre ich den Kobutan idealerweise auf, wie „ziehe“ ich ihn, aus welcher Grundposition setze ich ihn in einer SV-Situation ein.

Danach wurde der Einsatz in der direkten Bedrohung geübt: schubsen durch einen Angreifer, festhalten durch einen Angreifer, umklammern von hinten durch einen Angreifer. Bevorzugte Ziele des Kubotan sind – in der direkten Konfrontation – der Kopf, beim festhalten z.B. Gelenkknochen oder – bei der Umklammerung von hinten – der Handrücken und dann beim umdrehen und kontern wieder der Kopf.

Dies trainierten wir dann so lange, bis es sass und quasi von alleine funktionierte.

Ich trainierte wieder mit Dennis, das garantierte wie immer etwas Praxisnähe. Ausserdem bin ich froh, mir in jeder Situation eine gewisse Deckung angewöhnt zu haben. So ging der im herumdrehen geschwungene Kubotan nicht quer durch mein Gesucht, sondern nur quer über meine Handfläche, was bei einem stumpfen Kubotan nicht weiter tragisch ist 😉

 

08. Januar 2020 – Alpha Combat in Willich

Das zweite Training nach den Ferien. Im Prinzip dasselbe wie beim letzten Mal, abwehren eines Angriffs, abwehren und kontern, den Konter unterlaufen und selber angreifen, in die Bodenlage geraten und sich aus der befreien. Dennis war nicht da, daher trainierte ich ich in einer 3er Gruppe, unter anderem mit Birger und – Überraschung, auch hier war es etwas härter, was für den einen oder anderen Zufallstreffer auf allen Seiten führte 😉

Mittendrin stellte Daniel dann auch mal das Licht aus und den Strobo Blitzer an, und lief zusätzlich noch mit einer Taschenlampe durch die Halle, um die Verteidiger gezielt zu blenden.

Für etwas Verwirrung, zumindest bei mir, sorgte es, als der Aggressor nicht mit einem einfachen Schlag, sondern einer Schlagkombination angreifen sollte. War aber irgendwann auch zu schaffen.

06. Januar 2020 – Alpha Combat in Willich

Das erste Training nach den Ferien. Wir starteten das komplette Programm, abwehren eines Angriffs, abwehren und kontern, den Konter unterlaufen und selber angreifen, in die Bodenlage geraten und sich aus der befreien. Ich trainierte wieder mit Dennis, was für „etwas Härte“ sorgte 😉

18. Dezember 2019 – Alpha Combat Willich

Jahrsabschluss-Training, da hatte sich Daniel etwas Besonderes ausgedacht. Ein Szenarien-Training draussen im dunkeln.

Angefangen haben wir mit einem Konter gegen Schläge an einer Wand stehend. Sich selber schützen, dann clinchen, den Angreifer am Kopf herumreissen, gegen die Wand schleudern und zurück schlagen.

Dann kamen die Szenarien. Wie verhält man sich, wenn man im dunkeln, alleine oder zu zweit, plötzlich einer Bedrohung gegenüber steht? Oder die Bedrohung vermeintlich von vorne kommt, während man plötzlich aus einer ganz anderen Richtung angegriffen wird?

Hier noch einmal mein Dank an Haydar. Dank deinem Training bin ich nicht in eine überraschte Schockstarre verfallen, sondern war noch irgendwie handlungsfähig.

Jetzt sind erst mal zwei Wochen Weihnachtsferien, mal schauen, ob ich es wieder regelmässig nach FitX schaffe 😉

16. November 2019 – Alpha Combat Willich

Heute war es eine gemütliche kleine Runde (5 Personen). Nach einem kurzen Aufwärmprogramm von Iris starteten wir mit der Wiederholung „Lösung aus einer Umklammerung“. Darauf bauten wir dann auf:

  • lösen aus der Umklammerung
  • lösen aus der Umklammerung und „überrennen des Angreifers“
  • lösen aus der Umklammerung, überrennen des Angreifers, der Angreifer versucht uns zu schlagen, was wir abwehren
  • lösen aus der Umklammerung, überrennen des Angreifers, der Angreifer versucht uns zu schlagen, was wir abwehren und weiter auf den Angreifer einschlagen
  • lösen aus der Umklammerung, überrennen des Angreifers, der Angreifer versucht uns zu schlagen, was wir abwehren und weiter auf den Angreifer einschlagen, worauf der Gegner unsere Schläge unterläuft und uns über die Knie aushebelt und zu Boden bringt
  • lösen aus der Umklammerung, überrennen des Angreifers, der Angreifer versucht uns zu schlagen, was wir abwehren und weiter auf den Angreifer einschlagen, worauf der Gegner unsere Schläge unterläuft und uns über die Knie aushebelt und zu Boden bringt und auf uns einschlägt
  • lösen aus der Umklammerung, überrennen des Angreifers, der Angreifer versucht uns zu schlagen, was wir abwehren und weiter auf den Angreifer einschlagen, worauf der Gegner unsere Schläge unterläuft und uns über die Knie aushebelt und zu Boden bringt und auf uns einschlägt, wir befreien uns aus der Bodenlage
  • lösen aus der Umklammerung, überrennen des Angreifers, der Angreifer versucht uns zu schlagen, was wir abwehren und weiter auf den Angreifer einschlagen, worauf der Gegner unsere Schläge unterläuft und uns über die Knie aushebelt und zu Boden bringt und auf uns einschlägt, wir befreien uns aus der Bodenlage, und schlagen nun unsererseits auf den Angreifer ein
  • lösen aus der Umklammerung, überrennen des Angreifers, der Angreifer versucht uns zu schlagen, was wir abwehren und weiter auf den Angreifer einschlagen, worauf der Gegner unsere Schläge unterläuft und uns über die Knie aushebelt und zu Boden bringt und auf uns einschlägt, wir befreien uns aus der Bodenlage, und schlagen nun unsererseits auf den Angreifer ein, wobei dieser sich nun seinerseits aus der Bodenlage befreit und auf uns einschlägt

Zum Schluss hatten wir eine richtig schöne Prügelei, bei der auch schon mal ein Schlag von Dennis schneller als meine Abwehr war 😉 Aber wir haben wieder realistisch gekämpft und uns wenig geschenkt 🙂 Das ganze Szenario dauerte vielleicht jeweils 15 Sekunden. Unglaublich, wie anstrengend 15 Sekunden sein können. Ich muss definitiv an meiner Kondition arbeiten 😉

11. Dezember 2019 – Alpha Combat Willich

Heute ging es um „Befreiung aus Umklammerungen“. Auch hier geht Alpha einen einfachen Weg. Die Grundbewegung ist immer identisch. Man dreht sich aus der Umklammerung unter Einsatz des ganzen Körpers und dessen Gewicht in etwa 90 Grad zum Angreifer und geht dabei etwas in die Knie. Lediglich die Folgetechniken sind nun abhängig davon, wie man gehalten wird, inwieweit man die Arme bewegen kann. Bevorzugte Ziele sind, zwischen den Beinen (Hand), der Magen (Ellenbogen), das Kinn (Ellenbogen), … Von da an überrennt man den Angreifer dann wieder mit Techniken, um ihn kampfunfähig zu machen.

Das trainierten wir entsprechend häufig, umklammern vorn vorne, von hinten, über den Armen, unter den Armen…

Auch hier fand ich einige Krav Maga Techniken wieder.

04. Dezember 2019 – Alpha Combat Willich

Heute stand wieder Befreiung am Boden auf dem Programm. Zum einen Befreiung aus dem Schwitzkasten, indem man sich in eine günstige Position bringt und sich dann aus dem Schwitzkasten hebelt.

Danach Befreiung, wenn der Angreifer auf dir sitzt und auf dich einschlägt. Hier streicht Alpha alles auf zwei Techniken zusammen. Zum einen, den Schläger mit dem Becken nach vorne aus dem Gleichgewicht bringen, wenn er sich vorne abstützt die Arme greifen, heranziehen und blockieren, dann herum rollen.

Wenn das nicht funktioniert, weil der Angreifer sich ausbalanciert, drückt man sich unter dem Angreifer heraus und kann nun zutreten.

Zum Abschluss und zum auspoweren „freier Bodenkampf“. Man lässt sich vom Partner auf dem Boden fixieren und muss sich freikämpfen. Anstrengend 😉

02. Dezember 2019 – Alpha Combat Willich

Heute wieder Alpha in Willich. Heute ging es um Bodenverteidigung, entsprechend auch das aufwärmen darauf abgestimmt. Ich trainierte wieder mit Dennis 🙂

Heute ging es um die Verteidigung, wenn der Angreifer zwischen den Beinen sitzt und schlägt, würgt, etc.

Alpha streicht in diesem Fall die Verteidigung auf zwei Techniken zusammen.

1.) Gegner ist greifbar, dann wird er herangezogen, herum gerollt und attackiert.
2.) Gegner ist nicht greifbar, dann wird er per Unterschenkel weggedrückt, bis er umgeworfen und dann attackiert werden kann.

Eine dritte Technik, nicht aus dem Alpha, zeigte uns Daniel noch, in der der Angreifer mittels Beinen in eine Würgehaltung am Hals genommen wird.

Zum Abschluss, um uns noch etwas auszupowern, freier Bodenkampf. Nächstes Mal, so die Ankündigung, Bodenkampf, wenn der Angreifer auf einem sitzt.

27. November 2019 – Alpha Combat Willich

Nach dem warmmachen ging es heute um den Schwerpunkt „Hammer Fist“ (Hammer Faust). Im Gegensatz zu Elite Krav Maga gibt es hier nicht nur den Schlag von oben nach unten, sondern auch seitlich. Diese Technik wurde ausführlich mit Handpratzen trainiert, auch unter Stress, in dem Fall durch auspowern und dann weiter schlagen.

Danach gab es eine anatomische Einführung in mögliche Ziele des Angreifers, Schläfe, Augen, Hinterkopf und Genick, Ohren, … halt alles Trefferpunkte am gesamten Körper, mit denen man einen gewissen Erfolg erzielt. Interessant, alle Punkte, die Daniel als potenziell gefährlich einstufte, aufgrund einer sehr extremen Verletzungsgefahr sind die, die wir im Krav Maga standardmässig angegangen sind.

Zum Abschluss wurde, sehr ausführlich und mit steigender Geschwindigkeit, das schlagen auf exakt diese Punkte trainiert – ohne Kontakt. Hier wünschte ich mir schon den Kopfschutz und die Schutzweste zurück, um nicht (komplett) stoppen zu müssen 😉

25. November 2019 – Alpha Combat Willich

Nach dem aufwärmen ging es ins Technik Training. Heute ging es wieder um Follow Ups, dem Konter nach dem Angriff.

Gestartet wurde damit, dass 2 Angreifer auf einen Verteidiger einschlagen. Dessen Aufgabe war es, zu blocken/sich zu covern und sich dabei im Idealfall so zu positionieren, dass man einen Angreifer zwischen sich und den zweiten Angreifer bringt, also nur noch einen Angreifer hat.

Danach wurde nach dem covern gekontert, zuerst indem man den Angreifer mit der Alpha Eröffnung am weiteren Angreifen hindert und ihn mit Schlägen zurück drängt, später indem man den Angreifer am Arm hält, ihn blockiert und nur mit einer Faust schlägt und ihn zurück drängt. Danach dasselbe mit Kniestössen. Und zum Abschluss erst gegen einen Angreifer covern, dann wahlweise kontern und den Aggressor mittels Takedown zu Boden bringen. Dann dasselbe mit dem zweiten Angreifer, der direkt nach dem Take Down angreift.

Und all das immer und immer wieder…

20. November 2019 – Alpha Combat Willich

4. Training der Alpha Grundlagen. Fest vorgenommen habe ich mir, keines der Grundlagentrainings zu verpassen.

Nach kurzer Theorie und dem aufwärmen – ich kann mich vertun, aber Daniel legt da jetzt irgendwie mehr Wert drauf, was meiner miesen Kondition auf Dauer nur gut tun kann – ging es diesmal direkt in die Follow Ups. In dem Fall die Schläge zum Kopf des Gegners mit entsprechendem Druck, um diesen nach hinten zu drängen und an einem wirkungsvollen Gegenangriff zu hindern. Zuerst trocken und langsam, um die genaue Bewegungsabfolge zu bekommen, ohne jegliche Gegenwehr, dann in die offene Hand und dann, wenn man wollte, ging es zur Sache. Mit mehr oder weniger Power, je nachdem wie sehr man einstecken wollte, deckte sich der Partner, während der andere auf seine Deckung einschlug und ihn mit Druck zurück drängte. Auch hier, da war Daniel schon sehr deutlich, ist eine hundertprozentige Deckung eher nicht möglich. Deckt man den Kopf perfekt, ist jederzeit ein Schlag in die Rippen möglich. Deckt man auch den Oberkörper, kann man nicht mehr perfekt den Kopf decken. Hier kann jeder mehr oder weniger für sich entscheiden, welche Deckung für ihn/sie am besten passt. Ein falsch oder richtig gibt es nicht. Jedenfalls haben wir schon ganz ordentlich auf einander eingeprügelt, was bringt smoothes Training, wenn man im Ernstfall dann auf „echte“ Treffer nicht vorbereitet ist.

Nachdem das soweit sass , wurde im schlagen gewechselt, indem man irgenwann versuchte, unter einem Schlag weg zu tauchen, sich in den Körper des Angreifers zu drücken und dann selber zu schlagen und den Partner in die Verteidigung zu zwingen. Abgesehen davon, dass man so sehr schnell vom schlagen ins blocken wechseln musste,um nicht plötzlich wirklich einen Treffer zu kassieren merkte man: prügeln ist anstrengend und geht schon nach kurzer Zeit anständig an die Konditionsreserven.

Dann wurden die Partner durchgetauscht, so dass man mal schnellere, mal langsamere und mal kräftigere Partner hatte.

Zum Abschluss noch ein kurzer Drill mit wechselnden Partnern für Bewegungsablauf, Geschwindigkeit und Konzentration, dann war es das auch schon wieder.

18. November 2019 – Alpha Combat Willich

3. Training des Alpha Grundeseminars. Nach kurzer Theorie und aufwärmen ging es wieder in den Alpha Eingang. Und wieder bin ich von „immer die gleiche Eingangstechnik“ in „ich wechsel die Seite bei einem Angriff von der anderen Seite“. Das ist so drin, mal sehen wann ich das raus habe.

Danach ging es wieder in die Follow Ups, Alpha Eingang und dann schlagend konsequent in den Gegner gehen. Funktioniert. Dabei dann als Aggressor natürlich entsprechend blocken.

Mittwoch geht es weiter.

 

 

 

 

 

 

13. November 2019 – Alpha Combat in Willich

Zweites Training der Alpha Grundlagen. Diesmal war der ‚Alpha Eingang‘ und ‚Follow Ups‘ dran.

Alpha Eingang heisst, wir begegnen den Schlägen eines Angreifers immer mit der selben Eingangstechnik, ein Block, der den Schlag blockiert und den eigenen Kopf schützt, gleichzeitig mit der anderen Hand ein Schlag zum Kopf des Angreifers. Gefolgt von Follow Ups, auf den Gegner einschlagen mit Faust und/oder Ellenbogen und – wenn möglich – mit dem Knie. Im Training immer hart, aggressiv, aber safe, ohne den Partner zu verletzen.

Immer dieselbe Eingangstechnik? Warum, das wird spätestens klar, wenn das Licht gedimmt, ausgeschaltet, oder ein Stroboblitz eingesetzt wird. Sieht man nicht mehr sicher, woher der Schlag kommt, kann nicht gezielt in eine bestimmte Richtung blocken. Hat man immer dieselbe Technik, liegt man nie falsch.

Diesmal habe ich mit Chris (? – ich muss mir echt die Namen merken), einem der Trainer, trainiert. Für mich hiess das, das Training war härter – realistischer – geiler.

2. von 14 Trainingseinheiten 🙂

11. November 2019 – Alpha Combat in Willich

Heute war das erste Training vom siebenwöchigen „Alpha Grundlagen Training“. Dabei ging es quasi ausschliesslich um blocken. Und dabei der Schwerpunkt auf blocken des Kopfes. Dazu wurde – abwechselnd – mit Handpratzen zum Kopf geschlagen. Gerade Schläge, Schwinger, Schläge von oben. Zuerst nur einzelne Schläge mit vorhergesagtem Ziel, dann Schläge durcheinander überall zum Kopf mit dem Ziel, den Kopf zu schützen.

Dann wurden noch seitliche Schläge zum Körper mit eingebaut und das ganze dann in Bodenlage.

Zum krönenden Abschluss etwas Stresstraining – in Kombination mit Situps Schläge zum Kopf.

Auch hier war wieder interessant, dass die Alpha Blocktechniken den im Elite Krav Maga ähneln, oder sogar identisch sind. Gutes kann man halt nicht besser machen 😉

1 von 14 Trainings (sieben Wochen) abgeschlossen 🙂

06. November 2019 – Alpha in Willich

Heute der vorerst letzte Tag Messerabwehr. Zuerst die Verteidigung gegen statische Messerbedrohungen, bei der der Angreifer das Messer an den Hals hält. Auch hier sind die Techniken anders als bei Elite Krav Maga. Kontrolle der Messerhand, entfernen des Messers vom Hals, fixieren oder ausschalten mit Fluchtmöglichkeit.

Danach kam die Abwehr gegen Stiche von unten und oben. Die Abwehr der Stiche von oben war wieder verdammt nah an Elite Krav Maga. Geblockt in den Messerarm gehen, fixieren und kontern.
Auch die Abwehr der Stiche von oben (Eispickelhaltung) ist sehr ähnlich, auch hier geblockt in den Messerarm, fixieren, kontern. Hier zeigte uns Daniel dann noch eine Take-Down Möglichkeit (die ich – Überraschung – auch schon aus EKM kannte), indem der Kopf des Angreifers weggedrückt wird, bis zum Take-Down. Von da an entweder fixieren, schlagen, oder das Schultergelenk auskugeln 🙂

Ich hatte das Glück, mit Dennis (?) zu trainieren, der auch motiviert war, so dass wir etwas realistischer, schneller, härter trainieren konnten. Hat auf jeden Fall Spass gemacht.

04. November 2019 – Alpha Combat Willich

Nachdem ich meine schwere Männergrippe überstanden habe, ging es heute wieder zum Training 😉

Heute stand Messerabwehr auf dem Programm. Die Techniken sind schon unterschiedlich zu denen im Elite Krav Maga. Aber Daniel (unser Alpha Trainier) und ich waren uns einig, das beide wesentlich sinnvoller und effektiver sind, als die, die man in manchen Krav Maga Organisationen zu sehen bekommt. Auch einig waren wir uns (und auch das im direkten Gegensatz zu diversen Krav Maga Organisationen), dass zum einen das Messer die gefährlichste Waffe ist, der man gegenüberstehen kann, zum anderen, dass es ausgeschlossen ist, verletzungsfrei einen Messerangriff abzuwehren. Ziel ist auch nicht die verletzungsfreie Abwehr, sondern zu überleben.

Ergänzend meint Daniel, dass die realistische Chance, einen Messerangriff zu überstehen bei 5-10% liegt, was sich mit meiner Meinung deckt, dass Messerabwehr wenn irgendwie möglich vermieden werden sollte, aber man es schon gelernt haben sollte, wenn man keine Chance zur Flucht hat. Sprich lernen in der Hoffnung, es nie zu brauchen, aber wenigstens etwas Handwerkszeug haben, wenn es ich nicht vermeiden lässt (in die Ecke gedrängt, mit anderen Personen/der Familie unterwegs).

Nach der Abwehr des Messers durch Blocktechniken folgte die Kontrolle des Messers, danach Kontrolle des Messers und unschädlich machen des Angreifers.

Spasseshalber versuchten wir die Messerkontrolle am Boden, der Angreifer legte sich mit dem Messer auf den Boden, der Verteidiger konnte frei entscheiden, wie er den Angreifer am Boden kontrolliert/fixiert. Es ist erstaunlich, aber es war zu erwarten, einen sich wild wehrenden Gegner unter Kontrolle zu halten, während dieser ein (in dieser Situation unterstelltes) scharfes Messer hat, ist fast ausgeschlossen, ausser man ist durch Gewicht oder Kraft massiv im Vorteil. Ansonsten folgt zwangsläufig nach kurzer Zeit ein erster Schnitt, dann der zweite usw.

Fazit: anstrengend, lehrreich und es hat einem die Augen geöffnet.