Wir setzten den Schwitzkasten fort.
Kurze Wiederholung, Greifen verhindern, befreien wenn doch gegriffen. Dann das heutige Thema.
Sinn des Schwitzkastens ist es, jemanden zu Boden in eine relativ wehrlose Situation zu bringen und dort auf seinen Kopf einzuschlagen. Das kann ich verhindern, indem ich den Schwung des herunterreissens ausnutze, um mich weiter zu drehen und dann auf dem Angreifer zu landen, statt er auf mir.
Danach ging es an die Befreiung, Kontertechniken, wenn der Angreifer beim fallen losgelassen hat, Griff sprengen und Kontertechniken, wenn er festgehalten hat.
Eine etwas waghalsige Technik. Gefahrlos, wenn man sie schnell und flüssig ausführt. Wenn man sie lieber vorsichtig macht, oder plötzlich den Schwung bremst, landet der Partner gerne mit seinen Knien in den Rippen des Ausführenden, was echt schmerzhaft ist. Ein Fehler, den vor allem – Anfänger aus Angst – gerne machen. Daher haben wir zuerst unter körperlich gleichen Voraussetzungen trainiert (gleich gross, gleich schwer), dann bunt gemischt, gross mit klein, leicht mit schwer, hat immer funktioniert 🙂