18. Februar 2026 – Krav Maga in Krefeld (Trainer)

Heute ging es ins Fortgeschrittenen Programm.

Dass man mit einem Messer bedroht oder angegriffen wird, kann ja passieren, wird auch regelmässig trainiert. Aber was, wenn man am Boden gelandet ist und der Angreifer ein Messer hat. Natürlich ist das Wichtigste, den Messerarm zu fixieren. Aber das wir auf Dauer kaum gelingen, weil der Angreifer am Arm reissen kann, das Messer mit der anderen Hand übernehmen kann, mit der freien Hand schlagen kann, bis seine Messehand frei ist, etc.

Wichtig ist es daher zuerst, in eine überlegene Position zu kommen, heisst Angreifer unten, ich oben. Das alles, während ich den Messerarm fixieren muss, ist schon nicht einfach. Und dann kommen – je nachdem wie man landet – 2 der ganz wenigen Hebel die wir im Krav Maga benutzen zum Einsatz. Ziel ist es – und das ist auch tatsächlich die einzig wirkliche Chance – den Arm zu brechen. In dem Fall im Schultergelenk. Im besten Fall kugelt die Schulter nur aus, im schlimmsten Fall sprengt der Hebel das komplette Schultergelenk.

Muss das sein? Ja, es muss. Der Angreifer sitzt mit dem Messer auf uns, wir können uns daher am Boden eh nur sehr eingeschränkt wehren. Heisst: es geht um Leben oder Tod. Und wir befinden uns hier nicht im fairen Kampfsport, wir befinden uns in der Selbstverteidigung!

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