Sommerferien, Programm wird spontan entschieden. Auf mehrfachen Wunsc („ich hätte mal wieder Lust auf Boden“, „Boden wäre cool“, „ich habe beschlossen, ab heute Boden zu mögen“) gingen wir auf den Boden. Eigentlich was einfaches. Wir sind auf dem Rücken liegend auf dem Boden gelandet, der Angreifer sitzt auf uns drauf und schlägt auf uns ein.
Eigentlich ganz einfach, Angreifer oben aus dem Gleichgewicht bringen, festhalten, mit dem Angreifer drehen, so dass wir nun in der besseren Postion sind, ein gezielter Schlag in die Weichteile, fertig. Dazu noch zwei Ideen, wenn der Angreifer das Gleichgewicht hält, wie bekomme ich in trotzdem gegriffen.
Und wie immer, entwickelt sich Bodenkampf zum Selbstläufer. Als bei zwei Fortgeschrittenen alles klappte, liess sich einer aus dem Gleichgewicht bringen, um dann den unter ihm liegen Verteidiger zu klammern. Da klappt dann nichts mehr an der Technik und da wird es für den Trainer interessant. Denn er muss aus dem Stand eine Möglichkeit bieten, sich trotzdem zu befreien. In dem Fall beissen, ins Ohr schreien, um sich etwas Platz zu machen. Den nutzen, um die Nase oder in die Augen zu greifen und den Angreifer so zur Seite zu rollen. Nase und Augen sind – wenn man beherzt zugreift – eine hervorragende Wahl. Schnell bekamen die Angreifer heraus, wie man auch das verhindert, dann helfen gezielte Schläge in die Seite, in die Nieren, um dann wieder mit beissen, Augen, etc.fortzufahren.
Die einzige Frau versuchte dann, sich aus einem gestellten Vergewaltigungsszenario zu befreien. Nach viel Gezappel und bewegen war sie auch draussen, allerdings wird ein potenzieller Vergewaltiger da nicht mitspielen. Bei zu starker Gegenwehr, die nicht sofort zum Erfolg führt, wird er mit gezielten und kräftigen Schlägen ins Gesicht gegenarbeiten. Und wenn eine gut platzierte Faust zwei Zähne ausgeschlagen und die Nase gebrochen hat, erlischt in der Regel der Widerstand. Also auch hier noch kurz nachgearbeitet.